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Ohne Worte 28.07.2010 - WIESBADEN Wiesbadener Tageblatt Text und Foto (c) Marina Kraus
FERIENPROGRAMM Scaramouche-Schauspielworkshop beginnt mit Pantomime
Was sind die Aufgaben eines Schauspielers? Was bedeutet es, in eine andere Rolle zu schlüpfen? Solche und ähnliche Fragen werden in der Jugendschauspielschule „Scaramouche Academy“ in der Friedrichstraße 7 beantwortet.
Der Schauspiel-Workshop ist Teil des Ferienprogramms vom Amt für Soziale Arbeit „Wi & you schöne Ferien“. Die Jugendlichen zwischen zwölf bis fünfzehn Jahren werden von Schauspieler Jan Käfer unterrichtet. Im Workshop können sie ihre Fantasie, Kreativität und Reaktionsgeschwindigkeit sowie ihren Mut unter Beweis stellen. Sie lernen Pantomime und Improvisation, machen Übungen zur Körperwahrnehmung und lernen Sprechtechniken der Profis kennen.
Viele der Jugendlichen hegen den gleichen Berufswunsch. Sie möchten im Filmgeschäft Fuß fassen und erfolgreiche Schauspieler werden. So auch Laura, die berichtet, dass ihr der Workshop viel Spaß macht. Jan Käfer fügt hinzu, dass es „eine nette, sehr kreative und unbefangene Gruppe“ ist.
In kleinen Gruppen haben sich die Jugendlichen zusammengefunden, um eine Pantomime-Übung zu machen. Wichtig ist, dass sie den anderen Teilnehmern ohne Worte vermitteln, was für eine Szene sie darstellen möchten. Dazu muss sich das Team überlegen, wie es die „neuen Persönlichkeiten“ darstellen möchte. Überlegungen sind: gibt es Stereotypen, wie läuft die Person, wie ist ihr Gesichtsausdruck und die Körpersprache?
Das Jungenteam spielt die Szene, wie Herrchen Maximilian mit seinem Hund Richard spazieren geht. Der pinkelt an Baum Mitja, der daraufhin verwelkt. Botschaft der Jungs „Wildpinkeln bestrafen, damit die Umwelt geschützt wird.“
Die Jugendschauspielschule „Scaramouche Academy“ bietet außerhalb der Workshops wöchentlich Unterricht in kleinen und altersgerechten Gruppen an. Unterrichtsinhalte sind Bühnenspiel, Improvisation, Camera-Acting, Gesang, Musical und Pantomime. Ziel aller Übungen ist es, den Körper, Stimme und Emotionen bewusst einzusetzen.
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Aus Anfängern werden alte Hasen Wiesbadener Tagblatt 08.04.2010 - WIESBADEN, Von Ingeborg Toth SCHAUSPIELSCHULE Bei "Scaramouche" agieren Schüler im Musical "Schöne Ferien" wünschte die Stadt den Schulkindern und bot wie immer ein Programm an. Ein Höhepunkt darin war das Angebot der Jugendschauspielschule "Scaramouche" in der Friedrichstraße. Dort wurde ein Musical einstudiert, frei nach der Geschichte "Emil und die Detektive" von Erich Kästner. Nach den tagelangen intensiven Proben der Nachwuchsmimen kamen Mütter und Väter, um die Premiere zu erleben. Die Schüler seien überaus eifrig bei der Sache gewesen, hätten viel Spaß gehabt und in relativ kurzer Zeit viel gelernt, sagte die Leiterin der Jugendschauspielschule, Corinna van Eijk. Sie stellte die neu eingerichtete Probebühne vor. Professionell mit einem schwarzen Hintergrund versehen, bietet sie viel Platz für kreatives Tun. Der Samtvorhang ging auf, die Klaviermusik setzte ein. Während bei Kästner ein kleiner Junge mit dem Zug zur Oma nach Berlin will, war es hier das Mädchen Emely, das im Abteil auf viele Mitreisende trifft, die das gleiche Ziel haben. Während im Bestseller der Kinderliteratur der kleine Enkel seiner Großmutter Geld bringen will und es ihm gestohlen wird, besitzt Emely im Stück ein I-Phone, auf das es die hinterhältigen Mitreisenden abgesehen haben. Sie hypnotisieren die Kleine mit Hilfe eines Pendels und nehmen ihr das elektronische Gerät ab. Im Berliner Hauptbahnhof angekommen, sucht sich Emely zwei kleine Detektive, die ihr helfen, das geliebte Spielzeug wiederzubekommen. Das Musical hatte viele Rollen zu bieten. Um alle Ferienkinder zu beschäftigen, wurde es mit zwei Besetzungen eingeübt. So war im ersten Durchgang Matthes Ventura der Erzähler, der die Handlung vorantrieb, in der zweiten Aufführung übernahm Leon Kaltenschnee diesen Part. In der Jugendschauspielschule gab es professionelle Anleitung. Die Musical-Darstellerin Jennifer Hempel und Rainer Maass vom Jugendclub des Hessischen Staatstheaters machten aus blutigen Anfängern alte Theaterhasen. Schon nach den ersten Sätzen war jeder Anflug von Lampenfieber bei den kleinen Darstellern weg. Manche trauten sich auch, voller Begeisterung schön laut zu singen. Die Eltern spendeten jedenfalls reichlich Beifall - und schauten sich mit großem Vergnügen zwei Aufführungen des selben Musicals an.
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Wiesbaden extra "Wir bauen keine Luftschlösser" 25.03.2010 - WIESBADEN Von Julia Anderton
SCHAUSPIELKURSE Für Junge gibt es viele Angebote / Persönlichkeitsentfaltung wichtiger als Rollenstudium
Auch wenn erfahrungsgemäß die Chancen schlecht stehen, dass die Gewinner tatsächlich eine Bühnenkarriere auf die Beine stellen, ist der Boom von Casting-shows im Fernsehen ungebrochen. Das hat auch Auswirkungen auf Wiesbaden. "Viele unserer Schüler sind durch die Flut der Castingshows auf das Metier aufmerksam geworden", bestätigt Corinna van Eijk von der Jugendschauspielschule Scaramouche Academy in der Friedrichstraße 7. Aber: "Dass die dadurch geweckten Vorstellungen nicht mit der Realität übereinstimmen, vermitteln wir sehr schnell. Wir wollen keinen Starkult fördern, sondern jeden einzelnen Schüler in seiner Persönlichkeit weiterbringen. Am Bau unrealistischer Luftschlösser beteiligen wir uns nicht." Statt Eintagsfliegen zu produzieren setze man auf eine solide Ausbildung."
Gut fürs Selbstbewusstsein
Die Scaramouche Academy wurde vor zwei Jahren gegründet, als Dozenten sind ausschließlich ausgebildete Künstler tätig. "Unsere Academy unterscheidet sich vom herkömmlichen Schauspielunterricht - es geht nicht darum, eine Rolle auswendig zu lernen, um dann zu einem festgelegten Zeitpunkt ein Stück aufzuführen. Zunächst hat die Persönlichkeitsentwicklung vorrangige Bedeutung: Durch den regelmäßigen Unterricht in den Bereichen Szenen- und Rollenspiel, Improvisation, Camera-Acting, Gesang und Pantomime wird spielerisch die Konzentrationsfähigkeit trainiert, das Selbstbewusstsein gesteigert, Teamgeist entwickelt und Hemmungen werden abgebaut", sagt Corinna van Eijk. "Wir wollen den Kindern und Jugendlichen durch die Freude an der Schauspielerei ein selbstsicheres Auftreten auch im Alltag vermitteln ."
Zwischen sechs und 18 Jahren sind die Schüler der Scaramouche Academy alt, am Beliebtesten sind derzeit die Filmprojekte, doch sämtliche Kurse sind nach Angaben der Schulleitung gut besucht: "Wir haben eine Flut an Nachfragen." Zwischenzeitlich wurde das Angebot erweitert, nun können auch Erwachsene Kurse belegen. "Rhetorik, Körpersprache und Selbstbewusstseinstraining sind oft auch eine unschätzbare Hilfe für berufliches Fortkommen in ganz anderen Bereichen."
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Die Rhein Main Presse berichtet am 14.Juli 2009 von Bertram Heide
“Das Happyend bleibt im Dunkeln” Liebe ist, … Scaramouche-Schüler drehen an zwei Tagen eine festivalreife Kurzfilm-Komödie Wiesbaden. „Mein Knie tut immer noch weh…“. Mit dem Stadtbus fährt Jonathan nach dem Training nach Hause. Als Lisa einsteigt, trifft ihn der Schlag. Sofort verliebt er sich in die unbekannte Schöne. Fieberhaft überlegt der Jugendliche, wie er das Mädchen ansprechen soll, doch die richtigen Worte fallen ihm einfach nicht ein. Nach wenigen Stationen steigt Lisa aus, Jonathan ist deprimiert. Überraschend begegnet er seiner „Traumfrau“ eine Woche später wieder: Im Stadtbus. Für ihn eine ungewöhnliche Situation; die Frau seiner Träume spricht er nicht an. Er ist zu schüchtern und Lisa eigentlich auch.* Über vier Szenen entwickelt sich diese Handlung, gestaltet als Komödie, für Jonathan sicher eine kleine Tragödie, denn ein Happyend bleibt im Dunkeln. Geht es mit den beiden weiter? Werden sie zueinander finden, denn eigentlich ist auch Lisa nicht abgeneigt?*Runde 30 Kinder und Jugendliche drehten jetzt an zwei Tagen auf dem ORN-Parkplatz neben dem Hauptbahnhof und in einem extra angemieteten ORN-Bus den Kurzfilm „Stadtbus“, der szenisch wiedergibt, was für manche Jugendlichen sicherlich schon erlebbar und spürbar war. Professionell begleitet von Regisseur Sebastian Linke , Kammeramann Gerald Haffke und dem Team der Filmklasse der Akademie für Künste in Mainz ging es dabei nicht nur um kreative Erfahrung für die Schüler der Scaramouche Academy, einer freien Jugendschauspielschulde. Es ging auch darum, mit den Spezialbegriffen beim Dreh, wie „Totale“ oder „Gegenschuss“, vertraut zu werden. An zwei Drehtagen im Trubel neben dem Hauptbahnhof hatte sie mitgefiebert, inzwischen ist sie richtig stolz auf den „Nachwuchs“. Corinna van Eijk, die Leiterin der Scaramouche Academy, freut sich über das Engagement der 10 bis 16 Jahre alten Jung-Schauspieler. „Viele Schüler haben zum Schluss gefragt, wann das nächste Casting stattfindet und wollten gleich weitermachen“, freut sich Corinna van Eijk und sieht das als Kompliment und als Motivation für das Academy-Team und die Studenten der Mainzer Akademie für Künste. „Ohne Hemmungen und frei spielen vor der Kamera“, das war ein Ziel der Academy. Und, sagt Corinna van Eijk im Nachklapp, es wurden dabei doch einige Talente entdeckt, die es jetzt kontinuierlich zu fördern gilt. An der ORN-Endhaltestelle scharen sich neugierige Passanten rund um den Linienbus. „Macht ihr hier, Deutschland sucht den Superstar`?“, ist eine der Fragen. Man hört ein breites Lachen der jugendlichen Schauspieler. Nein, keineswegs, es geht nicht um eine Talentsuch-Show für die Privaten, es geht darum, kreative Erfahrungen mit der Kamera zu machen. „Ruhe am Set, Kamera läuft und bitte!“, tönt es von Regisseur Sebastian Linke und der hat sofort die ganze Konzentration der Jungen und Mädchen auf seiner Seite.*Vier Szenen im „Stadtbus“, wie sie sicher jeder schon einmal selbst erlebt und auch bitter erfahren hat. Lisa (Francesca Herget) hätte eigentlich auch gerne einen festen Freund, traut sich aber auch nicht so, wie sie könnte, ist eigentlich genauso schüchtern wie Jonathan (Jonathan Lugner). Und Kerstin (Sarah Jurisic), ist für jedes junge Mädchen typische „beste Freundinn“, die gerne einen guten Rat sofort auf der Hand hat, aber manchmal durchaus nicht uneigennützig in „offenen Wunden“ zu bohren weiß.*Zwei Tage Dreh am Hauptbahnhof. „Es war schon anstrengend, aber die Schüler waren unglaublich diszipliniert“, freut sich die Scaramouche Chefin. Jetzt werden die Filmaufnahmen bearbeitet. Entstehen soll ein Kurzfilm über 5 Minuten Laufzeit. „Stadtbus“ ist inzwischen zu mehreren Kurzfilm-Festivals angemeldet. Natürlich erwarten alle Beteiligten mit Spannung, wie ihr Werk bei einem solchen Festival bewertet wird, ob es eine Chance hat gegen die große Konkurrenz. Eine ungewöhnliche Situation in einem öffentlichen Verkehrsmittel, wie sie allerdings sicher schon jeder einmal erlebt hat – nicht nur in der Jugendzeit. Das Schicksal hat Jonathan schließlich eine einmalige große Chance eröffnet. Aber auch Lisa könnte von sich aus aktiv werden, schließlich hat sie schon neben Jonathan im Bus gesessen. Beide haben zumindest erkannt, dass sie sich Woche für Woche immer wieder begegnen. Kommt es zum Kontakt, was dann? Wie geht es weiter? Jetzt ist die Fantasie gefragt.
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Radio-Beitrag vom Hessischen Rundfunk: Anhören>>
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TV-Beitrag vom Hessischen Rundfunk: Anschauen>>
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Die Frankfurter Rundschau schreibt am 3. März 2009 (R16)
Selbstbewusster durch die Bühne
Jugendschauspielschule feiert einjähriges Bestehen/ Jetzt auch Kurse für Erwachsene
Rascheln und Schlürfen ist zu hören,ein Handy klingelt. Frisch verliebte Päarchen, die nicht voneinander lassen können. In der Schauspielschule versuchen 8 junge Mädchen, diese Szene nach zustellen. "Mir gefällt vor allem das Schauspielen und Improvisieren", erzählt die 15-jährige Karolina Michel. Vor einem Jahr wurde die "Scaramouche Academy" als erst Wiesbadener Schule dieser Art gegründet. "Wir wollen das Selbstbewusstsein der Jugendlichen stärken", erklärt Initiatorin und Schulleiterin Corinna van Eijk.Viele hätten Probleme damit, vor Publikum zu sprechen, wie etwa bei einem Referat in der Schule. Das Schauspielen helfe dabei , diese Hemmungen auf spielerische Weise abzulegen. Laura Krestan kann das nur bestätigen: "Bei meinem letzten Vorstellungsgespräch war ich viel selbstbewusster", sodie15-jährige. 
Laut van Eijk ist auch die Resonanz vieler Eltern positiv, da die Kinder aufblühen und den Alltag deutlich mutiger meisterten. Außerdem seien sie in der Schule aktiver und offener, wie Lehrer berichteten. Ziel der Kurse sei es außerdem, "Die Kinder mit Bühne und Kamera vertraut zu machen und Talente zu fördern", wie van Eijk. Den Unterricht leiten Dozenten, die hauptberuflich selber auf der Bühne und vor der Kamera stehen. Einer von ihnen ist Christoh Kutschera, der 35 Jahre lang für das ZDF als Kameramann tätig war.
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Das Programm ist umfangreich und enthält neben Schauspiel-und Gesangskursen auch Workshops zur Vorbereitung aufs Casting. Der Unterricht läuft in Kleingruppen mit maximal 10 Teilnehmern."Momentan unterrichten wir 80 Kinder und Jugendliche", erzählt die Schulleiterin. Die wöchentlichen Kurseinheiten dauern je nach Alter 60 Minuten bei den 6 bis 8jährigen , 90 Minuten bei den Älteren. Die Kosten belaufen sich auf 75 Euro pro Monat. Wegen der großen Nachfrage will die Schule ihr Angebot jetzt auch mit Kursen für Erwachsene ergänzen. Das Programm richtet sich zum einen an Menschen, "die schon immer einmal schauspielern wollten", erzählt die Schulleiterin. Zum anderen werden Rhetorik-und Coachingseminare angeboten, um Alltag und Beruf besser zu bewältigen zu können. Außerdem gibt es Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfungen an weiterführenden Schulen. Zum einjährigen Bestehen lädt die Schauspielschule für Samstag, 7 März, zu einem Tag der offenen Tür (Friedrichstr.7). Von 12 bis 17 Uhr beantworten Dozenten Fragen der Besucher. Bei einem Schnupperprogramm können Kinder und Erwachsenen einen ersten Eindruck gewinnen.
HAFA-Tageblatt Scaramouche- Gesangsklasse begeisterte beim zweiten öffentlichen Auftritt
Wiesbadener Tageblatt (c) vom 26.01.2008 Von Ingeborg Toth
"Wir sind nicht Dieter Bohlen" Neue Wiesbadener Schauspielschule macht Kinder fit fürs Casting
Talente entdecken und fördern: Lehrer für Bühnenspiel, Camera-Acting, Musical, Gesang und Pantomine werden an der Jugendschauspielspielschule ihren Schülern beibringen, wie sie mehr aus einem Hobby machen können. Kinder vor der Kamera sind keine Seltenheit mehr. Bei Film, Fernsehen und Theater machen sie oft wichtige Erfahrungen. Was beim Casting, der Synchronisation oder am Set gebraucht wird, sollen sie demnächst lernen können: Bei der "Scaramouche Academy", einer Schauspielschule für Kinder und Jugendliche.
Ein Junge sitzt mitten im Raum auf einem Stuhl. Hinter ihn tritt ein Mädchen. Sie lässt ihre Hand über der Schulter des Sitzenden schweben. Der Junge sagt "stopp" - sobald die Hand ganz knapp über seiner Schulter schwebt. "Mit so einem kleinen Improvisationsspiel zur Raumwahrnehmung fangen wir zum Beispiel an", sagt Jan Käfer, künstlerischer Leiter der "Scaramouche Academy".
Sie ist als Untermieter bei der "Freien Kunstschule" in der Friedrichstraße 7 eingezogen - im Haus des Projektbüros Stadtmuseum. Ein 70-Quadratmeter-Raum steht dort zur Verfügung. Unterrichtet wird in kleinen Gruppen. "Höchstens zehn Jungen und Mädchen üben gemeinsam, in Alter etwa gleich", so Corinna van Eijk. Sie hatte die Idee, diese "Akademie" für Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 ins Leben zu rufen, sie wird die private Schule leiten, die monatliche Kursgebühren zwischen 55 und 69 Euro verlangt.
Corinna van Eijk ist Lehrerin von Haus aus und Mutter von drei Kindern. Ihre Schwester hat sechs Sprösslinge, zwischen acht und 23: "Fünf davon sind beim Film." Regelmäßig stünden sie vor der Kamera, als Komparsen, mit richtigen Rollen in Fernsehserien.
Tut das ihrer Entwicklung gut? Die Lehrerin Corinna van Eijk stellt fest, die Kinder werden "gefördert und gestärkt durch solche Aufgaben". Keine Spur von schulischen Defiziten. Eher im Gegenteil: "Ganz besonders die Schüchternen profitieren enorm. Sie lernen, frei zu sprechen und vor einer Gruppe aufzutreten: Das hilft auch im Unterricht."
Eine Figur der Commedia dell` Arte gab der Wiesbadener Schule ihren Namen. Zudem heißt eine der Protagonistinnen im Queen-Musical "We Will Rock You" Scaramouche. Damit schlägt man den Bogen zur europäischen Theatertradition, betont die Seriosität des Unternehmens: "Wir sind nicht Dieter Bohlen."
Die "Scaramouche Academy" will auch auf das Bühnenspiel vorbereiten, will richtiges Sprechen und Atmen lehren. Bis hin zum Gesangsunterricht, der für die Mitwirkung in Musicals unerlässlich ist. Eingeweiht wird in die Grundelemente der Pantomime - als Kunst der Haltung: Tauziehen wie Marcel Marceau lautet eine Übung, Konzentration auf den Körper. Darüber hinaus soll "Kamerabewusstsein" erworben werden, bis hin zum Rüstzeug, das für eine Bewerbung für Film- und Bühnenrollen gebraucht wird. Einem fremdsprachigen Schauspieler die Stimme geben - wie funktioniert das, wie wirkt sich das auf einen Film aus? An Beispielen will die Schule in die Geheimnisse der Film-Synchronisation einführen.
Bei so viel Stoff bietet die "Akademie" regelmäßigen Unterricht an, einmal die Woche nachmittags 60 oder 90 Minuten (für die Älteren). Im Schnelldurchgang lässt sich vieles in Wochenend-Workshops erlernen. "Wir haben ein super-professionelles Team zusammen bekommen," so die Initiatorin. Käfer ist gelernter Schauspieler und hat eine Schauspielschule in Pforzheim geleitet, Kameramänner und Aktive des Privattheaters der Velvets in der Schwarzenbergstraße stellen sich ebenfalls als Dozenten zur Verfügung.
Montag, 18. Februar 2008, Stadtzeitung Seite 9 RHEIN MAINPRESSE schreibt: "Sind Küsse vor der Kamera echt?" Von Ingeborg Toth ©
Ihr Gesicht kennen die Kinder aus der RTL Serie "Unter uns": Arissa Ferkic wird beim Schnuppertag der "Scaramouche Academy" gelöchert. "Sind die Küsse vor der Kamera echt?" Arissa findet, es ist besser, richtig zu küssen. "Ich stelle mir einfach vor, ich küsse meinen Freund." " Der TV-Star kam aus Köln, um bei dem Schnuppertag der "Scaramouche Academy", einer Schauspielschule für Kinder und Jugendliche, in den Räumen der Freien Kunstschule dabei zu sein. Arissa hatte ihren Freund mitgebracht. Der ist auch Schauspieler, sogar am Wiener Burgtheater. "Die beiden sind super", so ein Kommentar. "Es lief einfach genial," sagt Corinna van Eijk, die" künftig den professionell geführten Unterricht in den Bereichen Bühnenspiel, Improvisation, Camera-Acting, Casting, Panntomime, Musical und Gesang anbieten will. "Wir haben ja am Samstag eigentlich erst um elf aufgemacht. Die Leute standen schon eine halbe Stunde vorher vor der Tür." Es sei sensationell mit den Kindern und Jugendlichen gelaufen. Ach die Eltern, die ihre Sprösslinge begleiteten, waren begeistert. Die Academy Leiterin: "Wir haben unterschiedliche Übungen mit den Kindern gemacht in allen Bereichen. Dazu wurde ein Stundenplan aufgestellt, der jeweils 20 Minuten Unterricht und dann zehn Minuten Pause vorsah." Am Tag der offenen Tür der Schauspielschule "Scaramouche Academy" fand Harald Preis mit seinen Einführungsübungen ein großes und begeistertes Publikum. Jan Grenner und Silvia Ullrich leiteten die Gruppen, die sich für Gesang meldeten. praxisbezogenes Lernen durch Bühnenauftritte ist das Ziel. Was dazu gehört, erfuhren die Kids: Atemtechnik, Stimmbildung, freie Rede, Rhetorik , Präsentation, Gestik, Mimik, Haltung, kurz Vermittlung der eigenen Persönlichkeit. Mit Steffen Böttrich stand ein echter Kameramann Rede und Antwort. Er erklärte, dass Filmkameraleute für die künstlerische Bildgestaltung bei Film, Fernsehen und Videoproduktionen verantwortlich sind und demonstrierte bereitwillig seine Kamera. Daniela Germann erklärte, was "Ausdruck" bedeutet, wenn die Kamera ganz nah heranfährt. Mit dabei auch Bedrich Hanys von den Velvets, der das Wesen der Pantomime erläuterte.
PEPPER 16. Februar HIGHLIGHTS Am Tag der offenen Tür bekommen Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung erste Einblicke in Theater und Filmschauspiel. So lernen sie zum Beispiel, wie man sich richtig vor der Kamera verhält. Erste Schritte im Rampenlicht Die Scaramouche Academy in Wiesbaden ist auf der Suche nach jungen Talenten für Theater und Filmproduktionen. Unter Leitung erfahrener Lehrer sollen Kinder und Jugendliche an dieser neuen Schauspiellschule auf Tuchfühlung mit der Welt im Rampenlicht gehen. Sie lernen, vor der Kamera und auf der Bühne zu spielen, Pantomime und Gesang. Darüber hinaus soll der Unterricht Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis achtzehn Jahren in der persönlichen Entwicklung weiterhelfen. "Wir wollen ihnen durch spielerische Übungen helfen, Hemmungen zu überwinden, sich frei zu spielen und dab'ei ihr Selbstbewusstsein zu steigern", sagt Jan Käfer, künstlerischer Leiter der Schule. Zur Eröffnung am Samstag, 16. Februar, bietet die Scaramouche Academy ab 11 Uhr mit einem Tag der offenen Tür die Möglichkeit, sich über das Angebot zu informieren. Zu diesem Schnuppertag werden professiionelle Dozenten erwartet, darunter Vertreter des Staatstheaters Wiesbaden, Kameramänner des ZDF Und die Schauspielerin Arissa Ferkic aus der Fernseh-Serie "Unter uns". Sie geben den Kindern und Jugendlichen mit Vorträgen und kleine Übungen Gelegenheit zum reinschnuppern.
WIESBADEN Frankfurter Rundschau 18. Februar 2008 Schauspiel fürs Selbstbewusstsein Auch Hollywoodstars haben einmal klein angefangen. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die ihren Idolen nacheifern möchten, können in der "Scaramouche Academy" den großen Auftritt lernen. Am Samstag öffnete die private Schauspielschule in den Räumen der Wiesbadener Freien Kunstschule, Friedrichstraße 7, mit einem Tag der offenen Tür. Die Schule bietet Kurse zum klassischen Theater, zur Improvisation, zum Filmschauspielern und für den Castingerfolg an. Wer einmal die großen Bühnen als Musicaldarsteller erobern möchte, kann auch Gesangskurse belegen. Zum Programm gehört außerdem Live Hörspiel, Pantomime und Spracherziehung. "Wir wollen, dass die Kinder mehr Selbstbewusstsein bekommen und Hemmungen abbauen", erklärt Corinnna van Eijk, die Inhaberin der "Scaramouche Academy". Viele junge Menschen drängt es zur Bühne bei "Scaramouche" bekommen sie das Rüstzeug. Hilfe bei Sprechangst: Viele Kinder hätten Probleme damit, vor Publikum zu sprechen, etwa bei einem Referat in der Schule. Die Schauspielerei helfe dabei, solche Situationen zu meistern spielerisch und ohne Zwang. Ziel des Unterrichts ist es aber dennoch, "die Kinder auf die Bühne und vor die Kamera zu bringen". Kontakte zu Vermittlungssagenturen hat die Schulleiterin beereits geknüpft. "Wir wollen aber keine Stars züchten'~ so van Eijk. Die Lehrer bei "Scaramouche" sind Profis auf ihrem Gebiet. Steffen Boettrich etwa war elf Jahre lang Kameramann beim ZDF und ist Lehrbeauftragter der FH Wiesbaden für Mediengestaltung. "Es geht darum, Berührungsängste gegenüber der Kamera abzubauenn die haben auch die Profis", beschreibt Boettrich das Ziel seines Kurses zum "Camera-Acting". Die Idee zur Schauspielakademie haben ihre drei Kinder an Corinna van Eijk herangetragen. Die Sprösslinge wollen ihren fünf Cousinen und Cousins folgen, die alle bereits in Filmen aufgetreten sind. Der Name "Scaramouche" steht für eine Theaterfigur, die seit dem Ende des 17. Jahrhunderts immer wieder in der Literatur, auf der Bühne und vor der Kamera aufgetaucht ist. Im Queen Musical "We will rock You" ist "Scaramouche" ein großmauliger Abenteurer. Ein wöchentlich am Nachmittag laufender Kurs kostet zwischen 55 und 70 Euro monatlich. Der Unterricht dauert für Kinder von sechs bis neun Jahren jeweils eine Stunde, für Ältere anderthalb Stunden. Maximal zehn Kinder ähnlichen Alters werden pro Gruppe ausgebildet.
AKK & Wiesbaden Montag 18. Februar Jungen Leuten Weg zu sich selbst zeigen Großer Andrang zur Eröffnung der neuen Schauspielschule in Wiesbaden ‐ Spiel und Spaß ohne Druck WIESBADEN. Corinna van Eijk kann zufrieden sein. Die Leiterin der neuen Schauspielschule für Kinder und Jugendliche mit dem Namen "Scaramouche Academy" in der Friedrichstraße 7 verzeichnete schon bei der Eröffnung mit Schnupperkursen großen Zulauf: "Es kamen direkt so viele Anmeldungen, dass wir noch Bögen kopieren mussten" , freute sie sich. Der Unterricht in den Räumen der Freien Kunstschule kann also bald beginnen. Unter der Woche wird nachmittags Gesang, Schauspiel und Pantomime gelehrt. Die Kurse werden dabei mit maximal zehn Teilnehmern besetzt, um ein konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Das wird auch dadurch gefördert, dass die Schüler in drei Altersgruppen eingeteilt werden. Zusätzlich zum regulären Kursangebot wird es Wochenend Workshops in Camera-Acting, Musical und live Hörspiel für Schulmitglieder und Externe geben. Die Dozenten stehen alle selber auf der Bühne und haben ihr künstlerisches Handwerk von der Pike auf gelernt. Dozentin Daniela Gehrmann, die Workshops in livespiel und Synchronisation gestaltet und mit den Schülern dem "Starkult" auf den Grund gehen will, erklärte warum sich der Besuch der Schule positiv auf das Selbstbewusstsein der jungen Teilnehmer auswirken kann: "Man muss sich selbst kennen, um andere spielen zu können. Wenn jemand schüchtern ist und nur im Pipston spricht soll er hier lernen, warum das so ist". Dabei soll jedoch kein großer Druck aufgebaut werden: "Wir holen die Kinder da ab, wo sie stehen. Es sollte nicht alles sofort leistungs- und zielorientiert sein", berichtete Schauspieldozent Harald Preis. Und Gesangslehrerin Silvia Ullrich sagte: "Die Kinder können den Unterricht selbst mitgestalten. " Das wollen auch Sophie und Katharina, die beide 14 Jahre alt sind. Sie haben schon in der Schule Improvisationstheater gespielt. Da die AG nun aufhört, setzen sie auf die Scaramouche-Academy. Denn schließlich wissen beide: "Auf der Bühne stehen macht einfach Spaß". Dass Schauspielerei auch harte Arrbeit sein kann, erfuhren sie dann bei der Fragestunde mit Arissa Ferkic, die zur Feier des Tages anreiste. Die Darstellerin aus der Serie "Unter uns" steht schließlich fast täglich vor der Kamera. (nel)
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