|Seite drucken | |Links | |AGB | |Datenschutz | |Impressum |
 

Presse

 

 

 

 

Wiesbadener Schauspielschüler heute im Kika zu sehen
07.01.2012 - WIESBADEN (Wiesbadener Tagblatt)
(IS). „Wir freuen uns natürlich alle riesig auf die Ausstrahlung dieser interessanten Dokumentarreihe im Kinderkanal des ZDF“, sagt Corinna van Eijk, Leiterin der Wiesbadener Jugendschauspielschule. „Drei unserer Schauspielschüler spielen mit: Der elfjährige Julian Krüsselmann , die zwei Jahre ältere Eva Prinz und der zehnjährige Maximilian Weißleder als ‚Voice-over‘“. Die erste Folge der „Schnitzeljagd bei den alten Griechen“ ist heute (Samstag, 7. Januar) um 13.45 im Kinderkanal (Kika) zu sehen, und es geht um den Göttervater Zeus.
Hatte sich der bekannte und bei den Kindern beliebte Moderator Ben im ersten Teil der „Schnitzeljagd“ im Heiligen Land auf die Suche nach Gott gemacht, treibt ihn nun ein ganz anderer Herzenswunsch an: Er möchte unsterblich werden. Und wo, wenn nicht in Griechenland, dem Land der unsterblichen Götter, Helden, Mythen und Krieger könnte ihm dies gelingen. Schnitzeljagd 3 (2)
In den griechischen Sagen schenkten die Äpfel der Hesperiden den Menschen das ewige Leben, doch die waren schon vor Tausenden von Jahren unauffindbar. Da ist Ben viel praktischer veranlagt und sucht sich seine Vorbilder in der griechischen Geschichte - tatkräftig unterstützt von zwei Kindern, die ihm Rätsel stellen und ihn manches Mal auch absichtlich in die Irre führen. Und wenn Ben zu verzweifeln droht, wenn gar nichts mehr geht, wenn er zwischen all den antiken Mythen nicht mehr weiter weiß, dann gibt es auch noch Stamatis, der ihm als Retter in der Not zur Seite steht.
Vier 25-minütige Dokumentationen ermöglichen auf spielerische Weise Kindern den Zugang zur griechischen Geschichte und Mythologie und wecken das Verständnis für Bedeutung der griechischen Geschichte für unsere Kultur.
In der Folge 2 geht es um Herakles (Samstag, 14. Januar), die Folge 3 beschäftigt sich mit Odysseus (Samstag, 21. Januar), in der Folge 4 am Samstag, 28. Januar, heißt es „Erkenne dich selbst“. Alle Sendungen beginnen jeweils um 13.45 Uhr. Buch und Regie hat Volker Schmidt-Sondermann, Kameramann ist Ralf Gemmecke, Redaktion Melanie Weiss von der Ifage Filmproduktion, die Produktionsleitung hatte Andrea Haas-Blenske.
In der Dokumentationsreihe werden Animationssequenzen gezielt eingesetzt, um komplexe Erzählungen der griechischen Mythologie spannend zu vermitteln. Es spielen auch griechische Kinder mit. Sie gewähren den jugendlichen Zuschauern in kurzen Porträts Einblicke in ihr Leben und ihre Leidenschaft für Götter und Mythen.


Der Traum von einer richtigen Filmrolle
15.09.2011 - WIESBADEN  (c) www.wiesbadener-tagblatt.de

KINO Jungschauspieler im „Haus der Krokodile“

(IS). Ein richtiges Casting in der Jugendschauspielschule Scaramouche Academy: Alle mussten sich ins Zeug legen, ging es doch um viel. Gesucht wurden zwölf Mädchen und Jungen zwischen sieben und dreizehn Jahren für einen Kinofilm. Genauer gesagt: für die Neuverfilmung des Kinderbuchs „Das Haus der Krokodile“ von Hellmut Ballot - vom Land Hessen mit 950 000 Euro gefördert.

Der Film wird derzeit in der Rhein-Main-Region gedreht, Drehorte sind Wiesbaden, Frankfurt und Bad Homburg, wo speziell eine alte Villa für die Innen- und Außenaufnahmen angemietet wurde.

Unter der Regie von Cyrill Boss und Philipp Stennert spielen unter anderem auch die bereits aus verschiedenen TV-Produktionen bekannten Geschwister Kristo, sowie Vijessna und Joanna Ferkic. In kleineren Rollen, die viel Spaß machen, werden Florian, Maximilian, Julie, Kira, Rosalie, Mia, Nina, Robert, Jasper und Tim im Kino zu sehen sein. Sie haben bei der Jugendschauspielschule Scaramouche gelernt, wie man sich vor der Kamera bewegt.

Das „Haus der Krokodile“ ist ein Kinderroman von Helmut Ballot, der als sechsteilige Kinderserie schon einmal von der ARD für das Fernsehen verfilmt und 1976 ausgestrahlt wurde. Regie führte damals Wilhelm ten Haaf. Der Titel bezieht sich auf ein kleines Lederkrokodil, das der zwölfjährige Victor bei seinen Nachforschungen im Haus findet, als seine Eltern verreist sind. Die Serie wurde damals im Münchener Stadtteil Bogenhausen gedreht.

Die Filmproduktion „Rat Pack“ hat die Jungschauspieler der Scaramouche Academy unter Vertrag genommen und mit ihnen die unterschiedlichen Nebenrollen besetzt. „An einem richtigen Set zu arbeiten, ist ein Traum“, so Mia. Die Kids konnten es anfangs kaum glauben, dass sie demnächst ihre Talente einem größeren Publikum im Kino präsentieren dürfen. Bisher hatten sie nur an Aufführungen der Schauspielschule teilgenommen - und die Eltern oder Geschwister als Zuschauer gehabt. Die Leiterin der Schauspielschule, Corinna van Eijk, freut sich sehr mit ihren Schülerinnen und Schülern. Sie weiß: „Alle Schauspielgrößen haben mit kleinen Rollen angefangen.“ Sie hofft mit ihren Schützlingen, dass sie dadurch „die Chance auf eine professionelle Bühnenkarriere erhalten“. Das gesamte Scaramouche-Team der Wiesbadener Akademie sieht sich durch diesen Erfolg ihrer Schüler zudem in ihrem Engagement bestätigt. Man will motivierten Jugendlichen eine Grundausbildung für eine mögliche berufliche Laufbahn mitzugeben. Aber es muss nicht jeder Profi werden wollen. „In jedem Fall vermitteln wir ein gesundes Selbstbewusstsein in die eigenen Fähigkeiten“, so Corinna van Eijk.


Ansammlung von Talenten
26.04.2011 - WIESBADEN
Von Carolin Hinz
Scaramouche studiert mit Schülern Musical ein
Ein aufgeregter Haufen Kinder wuselte durch die Hallen der Jugendschauspielschule Scaramouche. Grund war die Aufführung eines in drei Tagen erlernten Musical-Stückes vor Eltern, Familie und Freunden. „Ich bin schon sehr nervös“, erzählte die neunjährige Jasmin. „Hoffentlich vergesse ich nicht wieder meinen Text.“ Singen und Tanzen vor einem Publikum sei nämlich gar nicht so einfach, wie es immer aussieht, fügt sie hinzu. Dieses Wissen habe sie nicht zuletzt von ihrem Vater: „Der ist Sänger am Staatstheater.“
15 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren arbeiteten seit Montag an ihrer Vorführung. Das Osterferienprogramm der Stadt Wiesbaden bot den Kurs unter der Anleitung von professionellen Referenten an. „So Kinder, jetzt bitte etwas Ruhe, wir machen das nochmal und nicht vergessen: lächeln“, rief Jennifer Hempel den kleinen Teilnehmern zu. Manchmal sei es schon schwierig die kleinen Darsteller zu bändigen, erzählte die gelernte Musicaldarstellerin. „Aber Spaß macht es dennoch“, fand ihr Kollege und Musiklehrer Rainer Maaß. Gemeinsam stellten sie schon zum dritten Mal eine solche musikalische Show im Ferienprogramm auf die Beine. „Die letzten zwei Jahre haben wir Emily und die Detektive aufgeführt. Dieses Jahr wollten wir etwas Neues machen“, waren sie sich einig. Und so befassten sich die Schülerinnen und Schüler auch in ihren Osterferien mit dem Thema „Schule“.
Protagonistin des Musicals ist Jenny, gespielt von der elfjährigen und schon sehr stimmgewaltigen Olivia. Jenny kommt, nachdem ihr Vater beruflich versetzt wird, an eine neue Schule und hat mit vielerlei Problemen zu kämpfen. Nicht nur, dass ihr niemand hilft, sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Auch bekommt sie gleich die Macht der arroganten Sportlergruppe zu spüren, die es sich zur Aufgabe macht, der Neuen zu zeigen, wer das Sagen an der Schule hat. Grundlos wird sie von der Bande in Trainingsanzügen herum geschubst. Doch bevor Schlimmeres passiert, eilen ihr die Musiker zu Hilfe und zwingen die Raudies zum Rückzug. Sie freundet sich sehr schnell mit den, von den Raudies „Musikantenstadl“ genannten, Sängerinnen an und beweist beim Sportfest der Schule, dass Musiker auch sportlich sein können. Denn als sich ein Mitglied der Sportlergruppe verletzt, muss Jenny einspringen und stellt einen neuen Schulrekord im Weitsprung auf. Nach dieser Leistung sehen die Sportler ein, dass es sinnlos ist, sich nach seinen Talenten zu beurteilen und beenden ihre „Terrorherrschaft“.
Hauptdarstellerin Olivia hatte kaum Lampenfieber: „Ich bin schon zum dritten Mal dabei und spiele zum zweiten Mal die Hauptrolle.“ Vielleicht wird sie später mal Sängerin, „aber das weiß ich noch nicht genau“.
„Dieses Jahr hatten wir wirklich überaus talentierte Kinder dabei“, berichteten die Kursleiter. Auch Anne Lammerich war stolz auf ihre Tochter Victoria: „Sie singt zu Hause nur noch die Lieder des Stücks.“
Den nächsten Musicalkurs bei der Jugendschauspielschule  wird es voraussichtlich in den Sommer- und  Herbstferien geben.
 


Wiesbaden 
Sensibilität und Fingerspitzengefühl
29.01.2011 - WIESBADEN

Von Bertram Heide
SEXUELLE GEWALT Filmstudenten realisieren Abschlussarbeit mit der Jugendschauspielschule „Scaramouche“
Matthias Gathof und Daniel Goebel haben sich für ihre Bachelor-Abschlussarbeit an der Fachhochschule Mainz ein sehr sensibles Thema ausgesucht. Die beiden 27-jährigen Filmstudenten wagen sich an etwas, das mit einem großen Tabu belegt ist, allzu oft sträflicherweise in den Deckmantel des Schweigens gehüllt wird.
„Sexuelle Gewalt in Familien“: ein Arbeitstitel zunächst. Es geht um Kinder. Sie stehen im Mittelpunkt. Ihre Erfahrungen, ihr Leiden, ihre Enttäuschung über das für sie unverständliche Verhalten des Vaters, der Mutter, von Onkeln, Tanten oder auch Geschwistern. Und es geht, im Hintergrund, auch um die psychischen Schäden, die sexuelle Gewalt bei den Kleinsten und Schwächsten in unserer Gesellschaft „hinterlässt“. Unter denen sie meist ihr ganzen Leben lang zu leiden haben werden, trotz Therapieangeboten und Gesprächsgruppen.

Wie lässt sich so ein ehrgeiziges Thema filmisch umsetzen? Schließlich brauchen die Regisseure Matthias Gathof und Daniel Goebel dafür auch „Hauptdarsteller“. Nicht direkt Betroffene, aber zumindest Kinder und Jugendliche. Mit viel Sensibilität und Fingerspitzengefühl müssen die beiden Studenten vorgehen.
Skepsis zunächst, große Bedenken, Gespräche mit Eltern und Dozenten, dann aber eine Zustimmung. So schildert Corinna van Eijk die Probleme, die man anfangs mit dem recht ehrgeizigen Filmprojekt hatte. Corinna van Eijk ist die Leiterin der Jugendschauspielschule „Scaramouche Academy“. Schon öfters haben ihre „Schützlinge“ für die Filmstudenten der Fachhochschule Mainz vor der Kamera gestanden. Immer mit einem großen Spaß, mit Eifer und einem riesigen Enthusiasmus. Mehrere Projekte haben wir im Tagblatt bereits vorgestellt. Aber ausgerechnet so ein brisantes, sozialkritisches Thema?
Zwei Tage lang drehen die beiden Studenten mit ihren beiden jungen Schauspielern. Im Nachhinein ist die Scaramouche-Chefin überzeugt, dass es ein gutes, wichtiges Projekt ist. Dem Tagblatt sagt Corinna van Eijk: „Dadurch, dass unsere Schauspielschüler bei diesem Filmprojekt mitwirkten, haben sie nicht nur die Möglichkeit, ihr Schauspieltalent zu fördern, sondern damit können wir, als Jugendschauspielschule, auch einen Beitrag zur Aufklärung des brisanten Themas des sexuellen Missbrauchs in den Familien leisten.“
Bei der Umsetzung am Set stehen vier Menschen im Mittelpunkt, die beiden Regisseure Matthias Gathof und Daniel Goebel sowie Eva Prinz (12) und Tim Pohl (10), die „Hauptdarsteller“. Behutsam geht man miteinander um, erzählt Corinna van Eijk. „Bei der Vorbereitung auf ihre Rollen wurden Eva Prinz und Tim Pohl von den beiden nicht nur am Set, sondern auch im Vorfeld sensibel an das Thema herangeführt. So wurde unter anderem auch zu Hause innerhalb der Familien das Drehbuch diskutiert, und die Eltern hatten Gelegenheit, ihre Kinder bei den Dreharbeiten zu unterstützen.“
Das Film-Team wird später sehr beeindruckt sein, miterlebt zu haben, wie konzentriert und engagiert die beiden jungen Schauspieler ihre Rollen und Szenen am Set spielen und realisieren. Eva und Tim wiederum sind überglücklich, eine spannende Erfahrung vor der Kamera gesammelt und an dem Projekt mitgewirkt zu haben.

DIE BEIDEN JUNGEN REGISSEURE
Der Film über „Sexuelle Gewalt in Familien“, so der Arbeitstitel, ist für die beiden jungen Regisseure das Abschlussprojekt ihres Studiums an der Fachhochschule Mainz.

Matthias Gathof, 1984 in Viersen geboren, absolvierte eine Ausbildung als Medienassistent, machte Praktika bei einer Werbeagentur und einer Filmproduktion und studiert seit 2007 „Zeitbasierte Medien“ mit den Schwerpunkten Dokumentation, Video und Schnitt.

„Kunst & Café“, „Seelensorgen“, „30 Jahre Grüne Wiesbaden“ und „30 Jahre Grüne Hessen“ zählen zu seinen bekanntesten Arbeiten.

Daniel Goebel, 1984 in Heppenheim geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Mediengestalter im Bereich Digital und Print und studiert seit 2008 ebenfalls „Zeitbasierte Medien“ an der FH Mainz mit den Schwerpunkten Dokumentation, Kamera und Postproduktion.

Bei „Seelensorgen“ war er mit dabei. Weitere Arbeiten: der Animationsfilm „Das Grauen aus dem Gruselforst“, das Musikvideo „Spaceman“, „30 Jahre Grüne Wiesbaden“, der fiktive Dokumentarfilm „Generation Glas“ und der Kurzfilm „Komm und hol´ mich“.

Premiere
Die „Scaramouche Academy“ plant am Donnerstag, 24. März, 19 Uhr, in den Räumen der Jugendschauspielschule, Friedrichstraße 7, eine Erstaufführung mit anschließender Podiumsdiskussion.
Interessierte Gäste sind willkommen, sollten sich aber vorher unbedingt anmelden.
Auf Anfrage können auch weitere Aufführungen terminiert werden.

 

 

 

 

Radio-Beitrag vom Hessischen Rundfunk: Anhören>>


Das Wiesbadener TAGBLATT schreibt am Samstag, 25.September 2010
„Alles große Talente“

SCARAMOUCHE junge Scauspielschüler für Ki-Ka-Poduktion vor der Kamera
Von Ingeborg Toth

Ben sitzt in einem Jerusalemer Cafe vor sich  hat er einen Laptop. Er gibt bei Google die Stichworte „ Jerusalem – heilig – Gott „ ein und landet bei der Seite „ via Dolorosa“ .
Zu dem Kellnerjungen, der ihm ein Glas bringt, sagt er: „ Das ist der Ort. Da sind die nämlich die ganzen Pilger. Wo die sind, da ist auch Gott nicht weit.“ Die Café -Szenen werden mit  Darstellern der Wiesbadener Schauspielschule Scaramouche in der Schischah Lounge im West-End gedreht. Ein Filmteam von „Kika“, dem Kinderkanal von ARD und ZDF, drehte mit  Scaramouche – Schülern zahlreiche Szenen für eine dreiteilige Serie. Sowohl der Darsteller eines frechen  Kellnerjungen geht in die Schauspielschule in der Friedrichstraße, wie auch die Darstellerinnen eines jüdischen und eines muslemischen Mädchens. Niyousha Bahamani  übernahm die Rolle der kleinen Muslima, das jüdische  Mädchen spielt Romina Lehmann-Carpzov Alvarez, und Josia Jacobi ist die Rolle des frechen Kellnerjungens wie auf den Leib geschnitten. Niyouha, Romina und Josia wurden Ende August nach 2 aufregenden Castings von der Filmproduktionsfirma „Ifage“ (mit den Sitz unter den Eichen) als Hauptdarsteller ausgewählt. „ Es war eine unvergessliche Erfahrung für unsere Schauspielschüler und enormer Erfolg“, sagt Corinna van Eijk, die Scarmouche-Leiterin. „ Die Produktionsfirma war sehr beeindruckt und hochzufrieden mit den Szenen, die mit unseren Schülern gedreht worden sind.“ Die „Ifage“ hat schon angekündigt, dass sie bei Bedarf wieder bei uns nach Darstellern fragen wird.

Das ist sehr motivierend für das Konzept der Jugendschauspielschule.“, so van Eijk. Sie weiß: „Jeder Schauspielschüler träumt davon, einmal das umsetzen zu können, was er im Unterricht gelernt hat.“ Für ihre Schüler sei es ganz toll gewesen, „ an einem professionellen Filmset vor den Kameras zu spielen“. Die Dokumentarsendung über Jerusalem ist in Rekordzeit gedreht worden. In 3 Filmen à 25 Minuten wird den jungen Zuschauern von Kika Moderator Ben auf spielerische Art die besondere Bedeutung von Jerusalem näher gebracht. Die kleinen Zuschauer erfahren, dass in dieser Stadt drei Religionen vertreten sind. Die Serie hat vorläufig den Arbeitstitel „ Die Gott-Schnitzeljagd“ und wird an 3 Adventssonntagen ausgestrahlt. In der Geschichte stellen ein jüdisches, ein christliches und ein muslimisches Kind den Kika –Moderator kniffelige Aufgaben, die er in einer Art Schnitzeljagd lösen muss. Dabei lernt er die Stadt und ihre Religionen kennen. Zentraler Punkt ist ein Café, in dem der schlaue Kellnerjunge bedient. Regisseur Felix Hassenfratz war hellauf begeistert, wir gut sich Niyousha, Romina und Josia am Set bewegten und insbesondere weil die 14 jährigen zum ersten Mal an einer Fernsehproduktion teilnehmen: “Alle Drei sind richtig kleine, große Talente.“


Ohne Worte
28.07.2010 - WIESBADEN
Wiesbadener Tageblatt
Text und Foto (c) Marina Kraus

FERIENPROGRAMM Scaramouche-Schauspielworkshop beginnt mit Pantomime

Was sind die Aufgaben eines Schauspielers? Was bedeutet es, in eine andere Rolle zu schlüpfen? Solche und ähnliche Fragen werden in der Jugendschauspielschule „Scaramouche Academy“ in der Friedrichstraße 7 beantwortet.

Der Schauspiel-Workshop ist Teil des Ferienprogramms vom Amt für Soziale Arbeit „Wi & you schöne Ferien“. Die Jugendlichen zwischen zwölf bis fünfzehn Jahren werden von Schauspieler Jan Käfer unterrichtet. Im Workshop können sie ihre Fantasie, Kreativität und Reaktionsgeschwindigkeit sowie ihren Mut unter Beweis stellen. Sie lernen Pantomime und Improvisation, machen Übungen zur Körperwahrnehmung und lernen Sprechtechniken der Profis kennen.

Viele der Jugendlichen hegen den gleichen Berufswunsch. Sie möchten im Filmgeschäft Fuß fassen und erfolgreiche Schauspieler werden. So auch Laura, die berichtet, dass ihr der Workshop viel Spaß macht. Jan Käfer fügt hinzu, dass es „eine nette, sehr kreative und unbefangene Gruppe“ ist.CON_53689

In kleinen Gruppen haben sich die Jugendlichen zusammengefunden, um eine Pantomime-Übung zu machen. Wichtig ist, dass sie den anderen Teilnehmern ohne Worte vermitteln, was für eine Szene sie darstellen möchten. Dazu muss sich das Team überlegen, wie es die „neuen Persönlichkeiten“ darstellen möchte. Überlegungen sind: gibt es Stereotypen, wie läuft die Person, wie ist ihr Gesichtsausdruck und die Körpersprache?

Das Jungenteam spielt die Szene, wie Herrchen Maximilian mit seinem Hund Richard spazieren geht. Der pinkelt an Baum Mitja, der daraufhin verwelkt. Botschaft der Jungs „Wildpinkeln bestrafen, damit die Umwelt geschützt wird.“

Die Jugendschauspielschule „Scaramouche Academy“ bietet außerhalb der Workshops wöchentlich Unterricht in kleinen und altersgerechten Gruppen an. Unterrichtsinhalte sind Bühnenspiel, Improvisation, Camera-Acting, Gesang, Musical und Pantomime. Ziel aller Übungen ist es, den Körper, Stimme und Emotionen bewusst einzusetzen.


Aus Anfängern werden alte Hasen
Wiesbadener Tagblatt
08.04.2010 - WIESBADEN,
Von Ingeborg Toth
SCHAUSPIELSCHULE Bei "Scaramouche" agieren Schüler im Musical
"Schöne Ferien" wünschte die Stadt den Schulkindern und bot wie immer ein Programm an. Ein Höhepunkt darin war das Angebot der Jugendschauspielschule "Scaramouche" in der Friedrichstraße. Dort wurde ein Musical einstudiert, frei nach der Geschichte "Emil und die Detektive" von Erich Kästner. Nach den tagelangen intensiven Proben der Nachwuchsmimen kamen Mütter und Väter, um die Premiere zu erleben.
Die Schüler seien überaus eifrig bei der Sache gewesen, hätten viel Spaß gehabt und in relativ kurzer Zeit viel gelernt, sagte die Leiterin der Jugendschauspielschule, Corinna van Eijk. Sie stellte die neu eingerichtete Probebühne vor. Professionell mit einem schwarzen Hintergrund versehen, bietet sie viel Platz für kreatives Tun.
Der Samtvorhang ging auf, die Klaviermusik setzte ein. Während bei Kästner ein kleiner Junge mit dem Zug zur Oma nach Berlin will, war es hier das Mädchen Emely, das im Abteil auf viele Mitreisende trifft, die das gleiche Ziel haben. Während im Bestseller der Kinderliteratur der kleine Enkel seiner Großmutter Geld bringen will und es ihm gestohlen wird, besitzt Emely im Stück ein I-Phone, auf das es die hinterhältigen Mitreisenden abgesehen haben. Sie hypnotisieren die Kleine mit Hilfe eines Pendels und nehmen ihr das elektronische Gerät ab. Im Berliner Hauptbahnhof angekommen, sucht sich Emely zwei kleine Detektive, die ihr helfen, das geliebte Spielzeug wiederzubekommen.
Das Musical hatte viele Rollen zu bieten. Um alle Ferienkinder zu beschäftigen, wurde es mit zwei Besetzungen eingeübt. So war im ersten Durchgang Matthes Ventura der Erzähler, der die Handlung vorantrieb, in der zweiten Aufführung übernahm Leon Kaltenschnee diesen Part. In der Jugendschauspielschule gab es professionelle Anleitung. Die Musical-Darstellerin Jennifer Hempel und Rainer Maass vom Jugendclub des Hessischen Staatstheaters machten aus blutigen Anfängern alte Theaterhasen. Schon nach den ersten Sätzen war jeder Anflug von Lampenfieber bei den kleinen Darstellern weg. Manche trauten sich auch, voller Begeisterung schön laut zu singen. Die Eltern spendeten jedenfalls reichlich Beifall - und schauten sich mit großem Vergnügen zwei Aufführungen des selben Musicals an.


Wiesbaden extra 
"Wir bauen keine Luftschlösser"
25.03.2010 - WIESBADEN
Von Julia Anderton

SCHAUSPIELKURSE Für Junge gibt es viele Angebote / Persönlichkeitsentfaltung wichtiger als Rollenstudium

Auch wenn erfahrungsgemäß die Chancen schlecht stehen, dass die Gewinner tatsächlich eine Bühnenkarriere auf die Beine stellen, ist der Boom von Casting-shows im Fernsehen ungebrochen. Das hat auch Auswirkungen auf Wiesbaden. "Viele unserer Schüler sind durch die Flut der Castingshows auf das Metier aufmerksam geworden", bestätigt Corinna van Eijk von der Jugendschauspielschule Scaramouche Academy in der Friedrichstraße 7. Aber: "Dass die dadurch geweckten Vorstellungen nicht mit der Realität übereinstimmen, vermitteln wir sehr schnell. Wir wollen keinen Starkult fördern, sondern jeden einzelnen Schüler in seiner Persönlichkeit weiterbringen. Am Bau unrealistischer Luftschlösser beteiligen wir uns nicht." Statt Eintagsfliegen zu produzieren setze man auf eine solide Ausbildung."

Gut fürs Selbstbewusstsein

Die Scaramouche Academy wurde vor zwei Jahren gegründet, als Dozenten sind ausschließlich ausgebildete Künstler tätig. "Unsere Academy unterscheidet sich vom herkömmlichen Schauspielunterricht - es geht nicht darum, eine Rolle auswendig zu lernen, um dann zu einem festgelegten Zeitpunkt ein Stück aufzuführen. Zunächst hat die Persönlichkeitsentwicklung vorrangige Bedeutung: Durch den regelmäßigen Unterricht in den Bereichen Szenen- und Rollenspiel, Improvisation, Camera-Acting, Gesang und Pantomime wird spielerisch die Konzentrationsfähigkeit trainiert, das Selbstbewusstsein gesteigert, Teamgeist entwickelt und Hemmungen werden abgebaut", sagt Corinna van Eijk. "Wir wollen den Kindern und Jugendlichen durch die Freude an der Schauspielerei ein selbstsicheres Auftreten auch im Alltag vermitteln ."

Zwischen sechs und 18 Jahren sind die Schüler der Scaramouche Academy alt, am Beliebtesten sind derzeit die Filmprojekte, doch sämtliche Kurse sind nach Angaben der Schulleitung gut besucht: "Wir haben eine Flut an Nachfragen." Zwischenzeitlich wurde das Angebot erweitert, nun können auch Erwachsene Kurse belegen. "Rhetorik, Körpersprache und Selbstbewusstseinstraining sind oft auch eine unschätzbare Hilfe für berufliches Fortkommen in ganz anderen Bereichen."
 


Die Rhein Main Presse berichtet am 14.Juli 2009
von Bertram Heide

Das Happyend bleibt im Dunkeln”
Liebe ist, … Scaramouche-Schüler drehen an zwei Tagen eine festivalreife Kurzfilm-Komödie
Wiesbaden.  „Mein Knie tut immer noch weh…“. Mit dem Stadtbus fährt Jonathan nach dem Training nach Hause. Als Lisa einsteigt, trifft ihn der Schlag. Sofort verliebt er sich in die unbekannte Schöne. Fieberhaft überlegt der Jugendliche, wie er das Mädchen ansprechen soll, doch die richtigen Worte fallen ihm einfach nicht ein. Nach wenigen Stationen steigt  Lisa aus, Jonathan ist deprimiert.
 Überraschend begegnet er seiner „Traumfrau“ eine Woche später wieder: Im Stadtbus. Für ihn eine ungewöhnliche Situation; die Frau seiner Träume spricht er nicht an. Er ist zu schüchtern und Lisa eigentlich auch.* Über vier Szenen entwickelt sich diese Handlung, gestaltet als Komödie, für Jonathan sicher eine kleine Tragödie, denn ein Happyend bleibt im Dunkeln. Geht es mit den beiden weiter? Werden sie zueinander finden, denn eigentlich ist auch Lisa nicht abgeneigt?*Runde 30 Kinder und Jugendliche drehten jetzt an zwei Tagen auf dem ORN-Parkplatz neben dem Hauptbahnhof und in einem extra angemieteten ORN-Bus den Kurzfilm „Stadtbus“, der szenisch wiedergibt, was für manche Jugendlichen sicherlich schon erlebbar und spürbar war.
Professionell begleitet von Regisseur Sebastian Linke , Kammeramann Gerald Haffke und dem Team der Filmklasse der Akademie für Künste in Mainz ging es dabei nicht nur um kreative Erfahrung für die Schüler der Scaramouche Academy, einer freien Jugendschauspielschulde. Es ging auch darum, mit  den Spezialbegriffen beim Dreh, wie „Totale“ oder „Gegenschuss“, vertraut zu werden.
An zwei Drehtagen im Trubel neben dem Hauptbahnhof hatte sie mitgefiebert, inzwischen ist sie richtig stolz auf den „Nachwuchs“. Corinna van Eijk, die Leiterin der Scaramouche Academy, freut sich über das Engagement der 10 bis 16 Jahre alten Jung-Schauspieler.
„Viele Schüler haben zum Schluss gefragt, wann das nächste Casting stattfindet und wollten gleich weitermachen“, freut sich Corinna van Eijk und sieht das als Kompliment und als Motivation für das Academy-Team und die Studenten der Mainzer Akademie für Künste.
„Ohne Hemmungen und frei spielen vor der Kamera“, das war ein Ziel der Academy. Und, sagt Corinna van Eijk im Nachklapp, es wurden dabei doch einige Talente entdeckt, die es jetzt kontinuierlich zu fördern gilt.
An der ORN-Endhaltestelle scharen sich neugierige Passanten rund um den Linienbus. „Macht ihr hier, Deutschland sucht den Superstar`?“, ist eine der Fragen. Man hört ein breites Lachen der jugendlichen Schauspieler. Nein, keineswegs, es geht nicht um eine Talentsuch-Show für die Privaten, es geht darum, kreative Erfahrungen mit der Kamera zu machen. „Ruhe am Set, Kamera läuft und bitte!“, tönt es von Regisseur Sebastian Linke und der hat sofort die ganze Konzentration der Jungen und Mädchen auf seiner Seite.*Vier Szenen im „Stadtbus“, wie sie sicher jeder schon einmal selbst erlebt und auch bitter erfahren hat. Lisa (Francesca Herget) hätte eigentlich auch gerne einen festen Freund, traut sich aber auch nicht so, wie sie könnte, ist eigentlich genauso schüchtern wie Jonathan (Jonathan Lugner). Und Kerstin (Sarah Jurisic), ist für jedes junge Mädchen typische „beste Freundinn“, die gerne einen guten Rat sofort auf der Hand hat, aber manchmal durchaus nicht uneigennützig in „offenen Wunden“ zu bohren weiß.*Zwei Tage Dreh am Hauptbahnhof. „Es war schon anstrengend, aber die Schüler waren unglaublich diszipliniert“, freut sich die Scaramouche Chefin. Jetzt werden die Filmaufnahmen bearbeitet. Entstehen soll ein Kurzfilm über 5 Minuten Laufzeit. „Stadtbus“ ist inzwischen zu mehreren Kurzfilm-Festivals angemeldet.
Natürlich erwarten alle Beteiligten mit Spannung, wie ihr Werk bei einem solchen Festival bewertet wird, ob es eine Chance hat gegen die große Konkurrenz.
Eine ungewöhnliche Situation in einem öffentlichen Verkehrsmittel, wie sie allerdings sicher schon jeder einmal erlebt hat – nicht nur in der Jugendzeit. Das Schicksal hat Jonathan schließlich eine einmalige große Chance eröffnet. Aber auch Lisa könnte von sich aus aktiv werden, schließlich hat sie schon neben Jonathan im Bus gesessen.
Beide haben zumindest erkannt, dass sie sich Woche für Woche immer wieder begegnen. Kommt es zum Kontakt, was dann? Wie geht es weiter? Jetzt ist die Fantasie gefragt.


|Home | |Über uns | |News | |Kurse | |Alle Termine | |Dozenten | |Filme machen | |Specials | |Presse | |Links | |Kontakt | |Anmeldung | |schnuppern? | |Impressum | |AGB | |Datenschutz |

Friedrichstraße 7, 65185, Wiesbaden
Tel. 06198-575381, Mobil 0172-6933881, Fax 06198-500719,
mail@jugendschauspielschule.de
©2012 Scaramouche Academy